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Ausschreibung für das Projekt >>Digitales Alpendorf<<

Ziel des Projekts ist die Veranschaulichung des Potentials der Digitalisierung zur Sicherung gleichwertiger Lebensbedingungen in ländlichen Regionen in Bayern.

In den beiden Modellregionen in Nord- (Steinwald-Allianz) und Südbayern (Frauenau-Spiegelau) werden hierzu bereits konkrete Umsetzungsmaßnahmen realisiert und erprobt. Da der bayerische Alpenraum mit seiner anspruchsvollen Topographie zusätzliche Herausforderungen mit sich bringt, wird eine weitere Modellkommune (bzw. Gemeindeverbund) im Alpenraum in einem Wettbewerbsverfahren ausgewählt.

Sämtliche Informationen zur Ausschreibung des Wettbewerbs »Digitales Alpendorf« finden Sie hier zusammengefasst in einer Broschüre.

  • Bewerben können sich ausschließlich die 284 bayerischen Gemeinden – oder Gemeindeverbünde aus diesen Gemeinden – in den Regierungsbezirken Oberbayern und Schwaben, die in den Anwendungsbereich der Alpenkonvention fallen (aktueller Stand hier).
  • Zum Erreichen einer kritischen Mindestmenge von potentiellen Unterstützern und Teilnehmern vor Ort muss die Gemeinde oder der Gemeindeverbund eine Mindestgröße von 2.000 Einwohnern aufweisen, es darf sich aber um kein Mittel- oder Oberzentrum handeln.
  • Kooperative Bewerbungen von Gemeinden sind möglich und werden ausdrücklich erwartet, sofern Projektideen vorgeschlagen werden, die ein größeres Einzugsgebiet erfordern.
  • Die notwendige Motivation und Unterstützung vor Ort müssen durch die Benennung von festen Ansprechpartnern und die Mitzeichnung politischer Entscheidungsträger (Bürgermeister/in und nach Möglichkeit bereits Landrat/Landrätin) dokumentiert werden.
  • Die für die Umsetzung der Projektideen erforderliche Infrastruktur (Gebäude, Breitband-, ggf. zusätzlich Mobilfunkanbindung) muss bereits vorhanden sein und wird nicht im Zuge des Projektes gefördert. Eine Internetübertragungsrate von 10 Mbit/s sollte grundsätzlich vorhanden sein.
»Projektablauf »Digitales Alpendorf«

Bis zum 14. März 2018, 12 Uhr, haben interessierte Gemeinden bzw. Gemeindeverbünde die Möglichkeit, eine kurze Teilnahmeerklärung ausgefüllt an die Adresse alpendorf@digitales-dorf.bayern einzusenden, um ihr Interesse am Projekt »Digitales Alpendorf« zu bekunden. Auf dieser Grundlage wird geprüft, inwieweit die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt werden und welche bisherigen Maßnahmen die Gemeinde bereits ergriffen hat. Zudem sollen bereits erste Projektideen innerhalb der elf Themenfelder skizziert werden. Bis zur Abgabe der Teilnahmeerklärung besteht die Möglichkeit, an einer Informationsveranstaltung in Rosenheim teilzunehmen:

Informationsveranstaltung: 6. März 2018, 11:00 bis 13:00 Uhr,
Hochschule Rosenheim, Hochschulstraße 1, 83024 Rosenheim

Nach Prüfung der eingegangenen Teilnahmeerklärung werden die teilnehmenden Gemeinden bis zum 16. März 2018 über die weitere Zulassung zum Wettbewerb informiert.

»Projektablauf »Digitales Alpendorf«

Der Wettbewerb startet am 19. März 2018. Ab diesem Zeitpunkt stehen Ihnen hier die erforderlichen Dokumente zur Verfügung.

Alle der am Wettbewerb teilnehmenden Gemeinden erhalten die Möglichkeit, ihre Konzepte zu entwickeln. Als Hilfestellung dient ein Workshop bzw. eine Informationsveranstaltung der Technischen Hochschule Deggendorf (im Alpenraum).

Termin:
Der Termin wird in Kürze hier bekannt gegeben.

Darüber hinaus bietet die Technische Hochschule Deggendorf während der Bewerbungsphase ein bilaterales, individuelles Beratungsgespräch an, in dem die geplanten Maßnahmen diskutiert und weiterentwickelt werden können (Termin nach Vereinbarung).

Einreichungsschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 4. Mai 2018, 12 Uhr.

Bis voraussichtlich Ende Juli 2018 wird die Modellgemeinde bzw. der Gemeindeverbund aus den eingehenden Bewerbungen durch eine unabhängige Jury ausgewählt und dem Ministerrat zur Entscheidung vorgelegt.

Von September 2018 bis Dezember 2018 erfolgt die konzeptionelle Weiterentwicklung der Projektinhalte sowie die Erstellung des Förderantrages der ausgewählten Modellgemeinde bzw. des Gemeindeverbunds.

Ab Januar 2019 startet die Umsetzung priorisierter Projektinhalte.

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